Lukas Hartmann — Softwareentwickler, Hamburg
Lukas Hartmann

Code schreiben, Kaffee kalt werden lassen, wiederholen.

Ich baue seit über zehn Jahren Software – angefangen mit einem Discord-Bot für die Hausaufgaben meiner Klasse, der nie ganz fertig wurde. Mittlerweile mache ich das hauptberuflich, nur mit weniger Chaos im Code. Meistens.

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Jahre im Code
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Tastaturen wiederbelebt
1
Katze, die die Leertaste liebt

Über mich

Ich bin in einem Dorf bei Lüneburg aufgewachsen, wo die größte Aufregung eines Jahres der Umbau des Aldi war. Meine Eltern hatten früh einen Computer, offiziell für Steuererklärungen, inoffiziell dafür, dass ich ihn so lange auseinandernehmen konnte, bis er kaputt war.

Informatik studiert habe ich nie richtig – zwei Semester, dann abgebrochen, weil mir das Bauen von Dingen mehr Spaß gemacht hat als die Theorie dahinter. Rückblickend würde ich es nicht nochmal genauso machen, aber es hat am Ende funktioniert.

Was mich am Programmieren immer noch reizt, ist dieser Moment, in dem etwas, das vorher nicht existierte, plötzlich läuft. Das reicht mir meistens als Motivation, auch wenn das Projekt selbst am Ende niemand außer mir je zu Gesicht bekommt.

Werdegang

2008

Ersten eigenen PC zusammengebaut, aus Teilen, die eigentlich für etwas anderes gedacht waren.

2012

Erstes eigenes Projekt: ein Minecraft-Plugin, das aus dem Ruder lief und am Ende die halbe Serverliste unserer Schule kannte.

2014

Informatikstudium angefangen. Zwei Semester später wieder aufgehört.

2017

Erste Festanstellung als Backend-Entwickler bei einer Spedition in Hamburg. Drei Jahre Frachtdaten und nächtliche Pager-Alarme.

2020

Erstes Open-Source-Projekt veröffentlicht, das tatsächlich von fremden Leuten benutzt wurde. Kein Stern-Rekord, aber ein gutes Gefühl.

2023

Selbstständig gemacht. Baue seitdem kleinere Tools für Leute, die nicht fünf Abos für eine einfache Aufgabe wollen.

2026

Sitze hier und schreibe diese Seite, eigentlich um etwas anderes vor mir herzuschieben.

Womit ich arbeite

Backend
Go, Node.js, PostgreSQL
Frontend
TypeScript, mal React, mal einfach nur HTML
Werkzeug
Neovim, tmux, ein Terminal mit zu vielen offenen Tabs
Sonstiges
Docker, wenn es wirklich sein muss

Nebenbei gebaut

Newsletterchen
2026 · Selbst-Hosting

Ein kleines Tool, mit dem man Newsletter selbst hosten kann, ohne fünf Drittanbieter dazwischen. Noch in Arbeit, funktioniert aber schon für meinen eigenen.

keys.log
2024 · Terminal-Tool

Ein CLI-Tool, das protokolliert, wie oft man welche Taste drückt. Ergebnis nach einem Jahr Auswertung: Backspace gewinnt immer.

Frachtradar
2020 · Open Source

Eine kleine Bibliothek, um Frachtdaten aus meinem ersten Job zu parsen. Mein erstes Projekt mit echten, fremden Nutzern – und ziemlich vielen Issues.

Model-M-Wiki
2021 · Hobbyprojekt

Eine private Wissenssammlung zu alten IBM-Tastaturen, inzwischen länger als jede Doku, die ich je beruflich geschrieben habe.

Sonst noch

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Ich repariere alte Tastaturen, aktuell eine IBM Model M von 1991, die eigentlich nur einen neuen Controller braucht. Und ich verliere fast jeden Mittwoch beim Pub-Quiz in meiner Stammkneipe – Kategorie Geschichte, nicht Technik.

Was mich oft gefragt wird

Warum eigentlich Go?
Weil ich nach dem dritten kaputten Node-Projekt einfach keine Lust mehr auf Callback-Chaos hatte.
Bist du auf Social Media?
Ein bisschen auf Mastodon, aber hauptsächlich zum Mitlesen, nicht zum Posten.
Nimmst du neue Projekte an?
Kommt drauf an. Schreib mir einfach kurz, was du vorhast, dann sehen wir weiter.
Warum eine IBM Model M?
Weil sie 1991 gebaut wurde und wahrscheinlich meinen Rechner überlebt.

Fehler, aus denen ich gelernt habe

Gerade am Lesen & Hören

Buch
„Thinking in Systems" von Donella Meadows, zum dritten Mal – ich hab's beim zweiten Mal nicht verstanden.
Podcast
Software Engineering Radio, meistens beim Kochen.

Gerade dabei

Ein kleines Tool, mit dem man Newsletter selbst hosten kann, ohne fünf Drittanbieter dazwischen. Und ein Controller-Ersatz für die Model M, der hoffentlich bald ankommt.

Lust auf ein Hallo?

lukas@hartmann.dev